Blackout & was du dagegen machen kannst

In meinem letzten Beitrag sind wir tief in das Thema Nervosität und Lampenfieber eingetaucht. Nun möchte ich einen besonderen Moment beleuchten, den wahrscheinlich jeder von uns schon einmal erlebt hat: den Blackout.

Stell dir folgende Situation vor: Du bist kurz davor, einen Pitch, eine Keynote oder vielleicht nur einen kleinen Vortrag zu halten. Während du zur Bühne gehst, gehst du noch einmal geistig deine Inhalte im Kopf durch. Aber dann, vor dem Publikum, bekommst du kein Wort heraus. Du würdest am liebsten im Erdboden versinken. Wenn du denkst, dass sowas nur dir passiert, kann ich dich beruhigen. Selbst dem berühmten Filmproduzenten Michael Bay ist das einmal passiert.

In diesem Artikel will ich dir zwei Dinge zeigen: Wie du verhinderst, dass ein Blackout überhaupt auftritt und was du tun kannst, wenn du doch einen Blackout erlebst.

So verhinderst du einen Blackout.

Um ein Problem anzugehen, müssen wir seine Ursache verstehen. Blackouts entstehen in unserem Gehirn. Bei intensivem Stress schaltet die linke Gehirnhälfte, verantwortlich für Logik und Erinnerung, ab und überlässt die Kontrolle der rechten, emotionaleren Seite.

Blackout & Gehirnprozesse – Der Ideenbotschafter

Ein Tipp zur Vorbeugung: Investiere viel Zeit in die Vorbereitung deiner Präsentation. Nutze die letzten Momente vor deinem Auftritt zur Entspannung, z.B. mit Atemübungen. Dies hilft, deinen Puls zu stabilisieren und dich ruhiger zu fühlen.

Was tun, wenn ein Blackout passiert?

Hole dein Publikum ins Boot: Wenn du nicht weiterkommst, frage sie, ob es Fragen gibt oder ob jemand zu einem deiner Punkte eine Meinung hat. Das kann dir helfen, wieder auf den richtigen Weg zu kommen.

Sei ehrlich: Gib zu, dass du gerade einen Blackout hast. Das kann Sympathiepunkte bei deinem Publikum bringen und dir gleichzeitig helfen, authentisch zu bleiben.

In jedem Fall sind gute Vorbereitung und Entspannung der Schlüssel zum Erfolg.

Zusammenfassung.

Gründliche Vorbereitung hilft dir, den Inhalt zu verinnerlichen und sicher zu fühlen. Nutze Entspannungstechniken, um deinen Geist zu beruhigen und dich auf den bevorstehenden Auftritt vorzubereiten. Solltest du dennoch einen Blackout haben, dann versuche Fragen an das Publikum, um den roten Faden wiederzufinden. Gib zu, dass du Blackout hast und bleibe dabei authentisch, um Sympathie beim Publikum aufzubauen.

Übung macht den Meister. Nutze jede Chance, vor Menschen zu sprechen und dich zu verbessern. Falls du weitere Fragen hast, helfe ich dir gerne!