Sieben Tipps gegen Lampenfieber bei Präsentationen

Was verbindet 41 Prozent der Menschen weltweit? Die Antwort: Die Angst vor dem öffentlichen Reden. Doch mit dieser Herausforderung bist du nicht allein und es gibt Wege, Lampenfieber zu überwinden.

In diesem Artikel stelle ich dir sieben Tipps vor, um mit deinem Lampenfieber umzugehen und deine nächste Präsentation souverän zu meistern.

Warum bekommen wir überhaupt Redeangst und Lampenfieber? Hauptursache ist die Angst zu versagen, sich zu blamieren oder ausgelacht zu werden. Diese Angst löst in uns einen alten Fluchtinstinkt aus und lässt Adrenalin durch unseren Körper fließen. Während Adrenalin bei einem Sprint nützlich ist, kann es bei einer Präsentation zu Zittern, trockenem Mund und einem Gefühl von Enge im Hals führen. Wie kannst du so eine Situation vermeiden? Hier sind sieben Möglichkeiten, wie du Lampenfieber überwinden kannst:

Nutze die Angst zu deinem Vorteil.

Sieh das Lampenfieber als Motivation, um deine Präsentation intensiv vorzubereiten und zu üben. Je besser du vorbereitet bist, desto selbstsicherer fühlst du dich. Eine intensive Vorbereitung sorgt für mehr Selbstvertrauen und verbessert dein Selbstwertgefühl.

Lass deinen Körper, dir helfen.

Reduziere Adrenalin durch gezielte Atemübungen. Die Bauchatmung kann dabei besonders hilfreich sein. Und wenn das nicht reicht? Mach ein paar Lockerungsübungen vor deiner Präsentation.

Profisportler gehen in Ihre „Performance“ rein, nachdem sie ihre „erste“ Runde in der Umkleide oder in einem Vorbereitungsraum bereits absolviert haben. Eine Erwärmung dient nicht nur dazu da, um alle Muskelgruppen zu erwärmen, sondern es ist auch eine gute Möglichkeit, um Nervosität und Lampenfieber abzubauen. Also such dir einen ruhigen Platz und mache ein paar Kniebeugen oder einen kurzen Spaziergang. Dein Adrenalin wird dadurch verbrannt und Ruhe und Sicherheit kehren ein.

Achte auf dein Essen & Trinken.

Ein trockener Mund erschwert das Sprechen. Trinke kurz vor deinem Vortrag ca. 100ml Wasser. Und obwohl Nervosität den Appetit hemmt, solltest du nicht hungrig auf die Bühne gehen. Ein kleiner Snack kann Wunder wirken. Daher empfehle ich ca. eine Stunde vor der Präsentation eine Kleinigkeit zu essen und sich anschließend etwas griffbereit halten.

Gib dein Lampenfieber zu.

Wenn du nervös bist, gib es zu. Das schafft Sympathie und zeigt, dass du authentisch bist. Denn Menschen empfinden Sympathie für aufgeregte Redner, vor allem, wenn diese es offenbaren. Daher kannst du am Anfang ruhig sagen, dass du nicht so oft vor einem Publikum sprichst, es für dich jedoch wichtig ist, dass dem Publikum deine Idee präsentierst. Damit gewinnst du das Publikum für sich.

Finde “Zielpersonen” im Publikum.

Die meisten Menschen, wenn sie nervös sind, neigen dazu klare Blickkontakte zu vermeiden oder sogar nach unten zu schauen. Ich empfehle dir jedoch, ein paar freundliche Gesichter im Publikum auszusuchen und mit ihnen Blickkontakt zu halten. So entsteht eine Beziehung zu den Menschen und du fühlst dich weniger isoliert.

Habe einen Notfallplan.

Ob technische Pannen oder ein Blackout – sei vorbereitet. Notizen oder passende Geschichten können in solchen Momenten sehr hilfreich sein. Erzähle etwas Passendes zu deinem Thema oder sogar etwas, was du aufgrund von Zeitvorgaben ursprünglich aus deiner Präsentation eventuell weggelassen hast.

Konzentriere dich auf dein Thema.

Denke daran, warum du deine Idee bzw. dein Thema präsentierst bist: Du willst etwas Wichtiges deinem Publikum mitteilen. Konzentriere dich darauf und lass dich nicht von Nebensächlichkeiten ablenken.

Solltest du Notizen benutzen, so schreibe klar und sichtbar auf, welche Inhalte wichtig sind. Denke daran, dass es bei deiner Präsentation um deine Idee geht und um das, was du deinem Publikum vermitteln möchtest. Ein kleiner Hinweis an dich selbst, kann dir dabei helfen, sich wieder an das Wesentliche zu erinnern und sich darauf zu konzentrieren.

Vergiss nicht: Du bist nicht allein mit deinem Lampenfieber. Mit den richtigen Strategien und etwas Übung kannst du lernen, es zu bewältigen und selbstbewusst vor Menschen zu sprechen. Wenn du Unterstützung brauchst, bin ich gerne für dich da, um dich auf deinem Weg zu einer überzeugenden Präsentation zu begleiten.